UWe geht neue Wege in der Wirtschaftsförderung - Gehen Sie mit!  
 

 
 

Wirtschaft geht in die Offensive

 
  Wieviel ist eine Idee wert?

Für Banken und Sparkassen sind die Einfälle von Unternehmensgründern nur schwer einzuschätzen. Allzu oft - so wird geklagt - pochen sie in Deutschland auf Sicherheiten: ein Haus, den Firmen-Fuhrpark oder auch die Eltern, die als Bürgen einspringen müssen. Es fehlt an Risikokapital, heißt es.

In diese Lücke will die Unternehmensförderungsgesellschaft Westmünsterland UWe stoßen, die sich in dieser Woche der Öffentlichkeit präsentierte. Interessant dabei: Die Wirtschaft wird selbst aktiv, will neue Konzepte, Ideen und Produkte fördern, um das Westmünsterland nach vorne zu bringen.

Doch noch eine zweite Fliege wollen die 17 Gesellschafter und später die Anleger mit der UWe-Klappe schlagen. Durch die Beteiligung an kleinen, jungen, innovativen Firmen soll Rendite erzielt werden.

Schon mit 10.000 Mark können Investoren einsteigen. Gerade bei jungen Unternehmen sind die Gewinnchancen einer Beteiligung am größten. Denn sie haben das größte Wachstumspotential. Weshalb die Initiatoren auch lieber von Zukunfts- als von Risikokapital sprechen. Doch Vorsicht: Als Altersvorsorge sollten Interessierte eine solche Investition nicht betrachten, warnte selbst Dr. Wolfgang Mincke aus Ahaus, einer der Gesellschafter, während der Vorstellung von UWe.

Positiv hervorzuheben ist, dass Firmengründer nicht nur Geld erhalten sollen, sondern auch von erfahrenen Unternehmern betreut und beraten werden - was auch die Risiken für die Anleger vermindert. Und erfreulich ist auch, dass an diesem Projekt Gesellschafter und sicherlich später auch Investoren aus dem gesamten Kreisgebiet zusammenarbeiten. Die Trennung zwischen Nord- und Südkreis wird - wie schon im Unternehmensverband aiw - aufgehoben. Wirtschaftlich wächst so zusammen, was zusammengehört, eine Westmünsterland-Identität bildet sich heraus. Der Region kann dies nur zugute kommen. Denn Selbsthilfe ist immer besser, als auf die Fördertöpfe aus öffentlichen Kassen zu schielen - die sind nämlich derzeit sowieso ziemlich leer.

 
  Gregor Wenzel  
     
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