UWe geht neue Wege in der Wirtschaftsförderung - Gehen Sie mit!  
 

 
 

AIW Jahresbericht 2002

 
  "Mit der UWe-Initiative liegen wir genau im Trend, wir können auf Dauer eine Nachfrage-Lücke im Kreis Borken schließen. Die Anfragen an UWe nach Beteiligungskapital, nach Betreuung, der Übernahme einer Patenfunktion oder das Vermitteln von Kooperationswünschen und Kontakten sind im letzten Jahr gestiegen. Damit erhöhte sich auch der zeitliche Einsatz der Mitglieder des Beirates und der jeweiligen Vergabeausschüsse", bringt Ludwig Liesner als Geschäftsführer der UWe-Unternehmensförderungsgesellschaft es auf den Punkt. In den UWe- Gremien ist der AIW bestens vertreten: Die Herren Werner Bürkle, Jörg Saueressig, Georg Effkemann und Johannes Haneke sind direkt gewählte Beiratsmitglieder und AIW-Geschäftsführer Harald Genge und AIW-Existenzgründungsbeauftragter Stefan Nacke sind als beratende Mitglieder eingebunden.

Insgesamt trafen sich die UWe-Beiratsmitglieder in 2002 zu sechs Sitzungen. Aus den zahlreichen Anfragen wurden sechs zur Vorstellung ihres Projektes eingeladen. Es konnte jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen keine dieser Anfragen mit einer Beteiligungsentscheidung abgeschlossen werden. Nach dem auf der UWe-Gesellschafterversammlung die Aufnahme des Tätigkeitsfeldes "Turn-Around-Vorhaben" beschlossen worden ist, erweitert sich das Geschäftsfeld der UWe-Beteiligungsmöglichkeiten. In Verbindung mit der Landesinitiave "Phoenix Turn-Around-Fonds NRW" besteht jetzt die Chance, im Rahmen ihres Kapitals zusammen mit Landes- und/oder Bundesmitteln einen Neustart sanierungsfähiger Betriebe zu ermöglichen. Die ersten Anfragen nach Beteiligungskapital liegen bereits vor, in einem konkreten Fall kam jedoch das Sanierungs- bzw. Fortführungskonzept nicht mehr zum Tragen.

Im Zusammenhang mit den neuen Beteiligungsmöglichkeiten bei Sanierungsfällen hatten der AIW und UWe Bankenvertreter und beratende Berufe am 08. November zu einem Workshop eingeladen, der mit über 50 Teilnehmern gut besucht war. Referenten der gbb Beteiligungs-AG, einer 100%igen Tochter der Deutschen Ausgleichsbank (DtA), und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erläuterten die Voraussetzungen und jeweiligen Schritte, soweit bei expandierenden Unternehmen bzw. bei Turn-Around-Fällen Beteiligungskapital eingebunden werden soll.

Ein wichtiger Punkt der UWe-Aktivitäten ist die Betreuung, Beratung und Begleitung von Unternehmen. Hier sind im Jahre 2002 vorgetragene Anfragen, teilweise unter Einbindung von Know how der Initiative "Alt hilft Jung", erfolgreich umgesetzt worden. "Alt hilft Jung"-Aktivitäten sind jetzt in die GO-und MOVE-Aktivitäten des Landes NRW eingebunden. Hier geben versierte Berater Tipps und Anregungen und begleiten den zu betreuenden Unternehmer bei Bedarf auch zum Bankgespräch. (Anschrift kann beim AIW bzw. der WFG erfragt werden). Die Gebühren-Pauschalen halten sich in Grenzen.

Auf Grund des weiterhin langfristigen Ziels der UWe-Initiatoren, mit einem größeren Kapitalstock die Beteiligungsfinanzierung innovativer Vorhaben in der Region auszubauen und somit einen Beitrag zur Stärkung der Region zu leisten, stehen aktuell Bemühungen an, das Stammkapital auf 1 Mio. € zu erhöhen. Insbesondere auch die aiw-Mitglieder sind aufgerufen, sich aktiv im UWe-Konzept zu engagieren, sei es mit Kapital (1 KG-Anteil beträgt 5.113 € (=10.000 DM) zuzüglich 5 % Agio) oder bei der Unterstützung und Umsetzung der Beratungs- und Patenfunktion oder der Vermittlung von Geschäftsverbindungen. Weiter Informationen über UWe im Internet unter www.uwe-info.de.

Ludwig Liesner
 
     
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